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Das Feilbingerter Wappen!

 

 

Mit Urkunde des Ministeriums des Innern von Rheinland-Pfalz vom 30. November 1955 wurde der Gemeinde Feilbingert die Genehmigung zur Führung eines eigenen Ortswappens erteilt. Die Gestaltung des Wappens erfolgte nach den Vorschlägen des Staatsarchives Speyer im Einvernehmen mit der Gemeindeverwaltung.

Es zeigt oben links ein 25fach geschachtetes Feld in gold und blau, oben rechts fünf silberne Kugeln in schwarz, unten links einen silbernen Hammer und silbernen Schlegel gekreuzt in schwarz, unten rechts einen grünen Bienenkorb in gold.

Diese Embleme wurden unter Berücksichtigung der historischen Tradition ausgewählt. Die Orte Feil und Bingert gehörten zum kurpfälzischen Oberamt Kreuznach, dessen Amtssiegel das blau-golden geschachtete Wappen der Grafen Sponheim zeigte.

Die niedere Gerichtsbarkeit aber lag bei den Grafen von Sickingen, die fünf silberne Kugeln auf schwarzem Grund in ihrem Wappen führten. (siehe Burg Ebernburg)

Die gekreuzten Berghämmer weisen auf die Bedeutung hin, welche dem Bergbau im Lemberg (Kohle und Quecksilber) einst zukam.

Der Bienenkorb weist auf die Entstehung des Ortes Bingert (Bienengarten) hin, während der goldene Untergrund die Fruchtbarkeit insbesondere des Feiler Gemarkungsteiles andeutet.

 

 

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© 1999 Torsten Hahn, Feilbingert